Rückschau 2022


Antonin Dvorak

Messe in D-Dur für gemischten Chor und Orgel, op. 86

Motetten von Lindberg, Nystedt, Sköld und Mendelssohn

 

16.6. Dorper Kirche Solingen 

18.6. Friedhofskirche Wuppertal

 


Do 19. Mai 2022  19:30 Uhr Evensong St. Johann Baptist Wuppertal


11. Mai 2022 19:30 Uhr "Zwischen Kunst und Kitsch"

Konzert zur Eröffnung der 142. Kunstausstellung der Stadtsparkasse Wuppertal

Out and About(OAA) – Von draußen nach drinnen

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Virtueller Atelierbesuch der Sparkasse Wuppertal »


Der Teufel singt Tango

24. April 2022 18:00 Uhr

Historische Stadthalle Wuppertal

 

Opernchor der Wuppertaler Bühnen

Kammerchor amici del canto

Sinfonieorchester Wuppertal

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WZ vom 19.4.2022 von Monika Werner-Staude

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Foto © Tanja Heil


Alexander Wassiljewitsch Mossolow „Die Eisengießerei“ op. 19

Alfred Schnittke Faust-Kantate „Seid nüchtern und wachet“

Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Den Komplex Mensch und Maschine fasst Alexander Mossolow in seiner akustischen Illustration einer Fabrik – einer Eisengießerei – in Töne. Der Konzertsaal verwandelt sich in eine Werkshalle, das Orchester stöhnt, rumpelt und stampft wie eine Hochleistungsmaschine und die Bläser_innen simulieren die Fabriksirene. Mossolows beeindruckendes Werk des russischen Futurismus ist ein tönendes Symbol für den gesellschaftlichen und technischen Wandel.

 

Als eine „negative Passion“ bezeichnete Alfred Schnittke seine Faust-Kantate »Seid nüchtern und wachet«. Unter dem Deckmantel einer Passion im Bach’schen Sinne vermengt Schnittke unterschiedlichste Stile miteinander. Mit herrlich skurrilen Klangmischungen wird nicht geknausert, um das Grauen Fausts musikalisch auf den Punkt zu bringen: Und so singt bei Schnittke der Teufel Tango.

 

Um das Bizarre und um menschliches Grauen dreht sich auch Schostakowitschs 5. Sinfonie. In ihrem Finale brüllt, jault und birst das Orchester förmlich aus allen Fugen. Ist das noch lautstarker Triumph oder schon längst dessen Persiflage?